Hegen und pflegen

Hegen und pflegen

Ich liebe meinen großen Garten. Mein Garten braucht immer wieder Pflege. In diesem Sommer ist die Erde besonders trocken und verlangt nach sehr viel Wasser.

Wie ein Garten, so brauchen auch unsere Beziehungen unsere Zuwendung.

Jeder der Partner in einer Beziehung ist wie eine wunderschöne Pflanze. Damit er optimal gedeiht und erblüht, müssen seine individuellen Grundbedürfnisse erfüllt sein.  Außer essen, trinken, schlafen und atmen hat unsere Seele noch weitere Bedürfnisse. Die drei wichtigsten sind Balance (wir wollen uns sicher, geborgen und in Frieden fühlen), Stimulanz (wir brauchen Anregung und Wachstum) und Dominanz (wir möchten frei und aktiv gestalten).

Wenn du dir wünschst, dass sich Dein Partner mit dir so richtig wohlfühlt, frage ihn/sie, ob er/sie sich in Deiner Gegenwart voll und ganz entfalten kann.

Die folgenden Fragen können Dich inspirieren:

// Fühlst du dich mit mir ausreichend sicher, kannst Du mir vertrauen? Wenn nein, was fehlt Dir?

// Erfährst du mit mir zusammen genug Abwechslung und Freude? Wenn nein, was wünschst du dir?

// Kannst du dich in meiner Gegenwart frei entfalten und aktiv sein. Wenn nein, wie kann ich Dich unterstützen?

Erfüllt Euch gerne und bereitwillig Eure individuellen Bedürfnisse. So könnt ihr in Eurer Beziehung ein Umfeld schaffen, in dem ihr Euch gegenseitig zum Erblühen bringt. Das stärkt Euren Zusammenhalt und schenkt Euch Zufriedenheit und Glück.

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Foto: Irmgard Brand

 

 

 

 

 

Erfüllung durch Stille?

Erfüllung durch Stille?

Erfüllung durch Stille?

Die meisten meiner Klientinnen sind Frauen. Sehr oft geht es um ihre Liebesbeziehung, eine langjährige Partnerschaft oder Ehe. Nicht selten sind die Frauen schon lange verzweifelt, Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit sind groß. Viele kommen erst, wenn der Leidensdruck schon sehr groß ist.

Alle haben eines gemeinsam, sie wünschen sich wieder Freude, Erfüllung, Glück und Lebendigkeit in ihrer Herzensbeziehung. Zwischen den Wünschen und Sehnsüchten und der Realität ihres Alltags mit der Partnerin oder dem Partner stehen Welten. Da klafft eine scheinbar unüberbrückbare Lücke. Viele Klientinnen erzählen mir, dass sie schon so viel versucht haben, nichts habe aber bisher wirklich funktioniert.

Viele Klientinnen wissen auch ziemlich genau, woran das liegt und erzählen es mir gleich zu Beginn: Meist ist es der Partner, der nicht mitspielt, der nicht so ist, wie frau es sich wünscht, der nicht versteht, der sich nicht verändern möchte. Die Umstände, die dies und das nicht zulassen.

Wenn ich dann meinen Ansatz erkläre und darlege, kommt oft erst einmal Ernüchterung und eventuell sogar Widerstand auf. Wir sehnen uns im Leben nach DER klaren Antwort, die uns schnell von unserem Problem wegbringt. So funktioniert Leben nur nicht. Es gibt einen Ort in uns, an dem wir auch wissen, dass das so nicht hinhaut.

Bei mir gibt es keine Patentlösungen. Keine 10 Tipps, die ruckzuck alle Probleme beseitigen. Mein Ansatz geht tief und transformiert. Und er wirkt.

Selbstreflektion und Selbstverantwortung sind meine Devise. Der einzige Mensch, auf den wir wirklich Einfluss haben, sind wir selbst. Ändern wir uns, ändert sich das ganze Spiel, weil alles mit allem in Wechselwirkung steht.

Das intellektuell zu verstehen ist die eine Sache. Sie ist essentiell um eine klare Wahl zu treffen: Wenn wir nämlich erkennen, wie Beziehungen funktionieren, verstehen wir, welche Wege Veränderung möglich machen. Und wir können uns vornehmen, ab jetzt diese anderen Wege zu gehen.

Es wirklich zu leben ist allerdings eine ganz andere Hausnummer. Die Verantwortung für das eigene SEIN und TUN zu übernehmen ist sehr kraftvoll, aber ich gebe zu, es ist ein Weg, ein Prozess, mit Erfolgen und Rückschlägen. Das ist Wachstum und dauert ein Leben lang. Ohne tiefe Bereitschaft funktioniert es nicht. Wichtig ist, dass wir es wirklich wollen. Das kann kein anderer/keine andere für uns tun.

Wenn wir uns nach Erfüllung und Liebe sehnen braucht es ein Umdenken. Wir selber sind die Wichtigste Person dabei. Alles beginnt bei uns.

Ich habe sehr oft erlebt, dass es dabei nicht in erster Linie darum geht, noch mehr Richtiges im außen zu MACHEN. Krampfhaftes Wollen und schnelles Widerhinkriegen funktionieren nicht. Sie führen oft genug sogar zum Gegenteil.

Erst wenn Sie wieder in Kontakt mit sich selbst und mit ihrem Wesenskern sind, können Sie die richtigen Entscheidungen treffen und ihr Leben von innen nach außen gestalten. Wie kommen Sie dahin? Werden Sie still! Die Stille ist voller Antworten. Vielleicht spüren Sie jetzt Widerstand und denken, das brauch ich nicht, ich hab dazu keine Zeit, ich weiß doch, was ich will. Oder Sie sagen sich: Schon wieder eine, die mir damit kommt, ich bin nicht der Typ dafür.

Ich möchte Ihnen entgegnen: Nur 4% unseres Selbst sind uns bewusst. 96% schlummern in unserem Unterbewusstsein. In unserem Unbewussten finden sich unsere Glaubenssätze und Muster. In der Stille können wir diesen großen Teil unseres Seins anzapfen. Im Tagesbewusstsein haben wir hier keinen Zugriff. Unser Unbewusstes verfolgt meist ganz andere Ziele als unser bewusster Verstand. Deshalb ist es so wichtig, hierzu Zugang zu finden. Wir denken, dass unser Verstand unser Leben steuert. Die 96 Prozent machen aber, wie gesagt, den viel größeren Anteil aus.

Wenn wir still werden, erschließt sich uns ein kraftvoller, heilender Raum, der das kleine verkrampfte, kämpfende Ich übersteigt. Die Antworten der Stille weisen uns den Weg. Die Verbindung zu uns selbst schafft Verbindung zu allem da draußen.

Wenn ich Sie dazu ermutige still zu werden, meine ich nicht, dass Sie jetzt nichts mehr aktiv gestalten sollten. In der Stille erfahren Sie, welcher Weg zu gehen ist. Das daraus resultierende Handeln hat jedoch eine ganz andere vollständigere Basis.

Seit Jahren gehört eine regelmäßige Stille-Praxis zu meinem Alltag. In sehr herausfordernden Momenten meines Lebens war mir die Stille Erdung, Kraftquelle und Wegweiser. Ich möchte Sie deshalb ermutigen, sich regelmäßig Zeiten zu gönnen, wo sie sich zurückziehen und sich nach innen wenden. Dort lernen Sie sich wirklich kennen. Von dort können Sie authentisch ihren Weg gehen.

Suchen Sie sich einen ruhigen Ort. Setzen oder legen Sie sich bequem hin. Nehmen Sie einige tiefe Atemzüge.

Beobachten Sie Ihren Atem, ohne ihn zu ergreifen, zum Beispiel an den Nasenlöchern. Spüren Sie, wie der Atem kommt und geht. Wie er sanft an den Nasenlöchern vorbeistreift. Sie werden schnell merken, dass Gedanken oder Gefühle auftauchen. Das ist normal. Beobachten sie einfach alles, was im Strom Ihres Gewahrseins auftaucht, ohne zu bewerten und sich von der Beobachtung des Atems ablenken zu lassen. Lauschen Sie auf alles, was kommt. Seien Sie Zeuge all dessen, was in Ihnen lebendig ist. Lassen Sie alles genau so sein, wie es ist. Werden sie Zeuge Ihres Seins. Wenn Sie abgedriftet sind, kommen Sie einfach sanft wieder zur Beobachtung des Atems zurück.

Werten Sie nicht, Sie können nichts falsch machen.  Sie betreten gerade Ihren Innenraum und üben sich darin, sich selber in der Tiefe kennen zu lernen. Mit der Zeit werden sie immer leichter in diesen meditativen Zustand kommen. Sie werden sich selber wieder fühlen, Antworten auf wichtige Fragen erhalten.

Diese Stille-Praxis ist sehr wirkungsvoll. Nur ein Mensch, der mit sich selbst verbunden ist, kann sich im außen verbinden.

Probieren Sie es doch einmal 14 Tage lang aus. Je mehr sie wahrhaftig bei sich sind, desto tiefer und kraftvoller werden alle Ihre Beziehungen.

Nein, Meditation allein hilft nicht GEGEN Beziehungsprobleme, Mediation bringt Sie zu sich zurück, damit all ihr SEIN und WIRKEN von dem getragen ist, was Sie wirklich sind und wollen.

Ohne diese Basis bleiben alle Versuche, Erfüllung zu finden letztlich erfolglos.

Ich wünsche Ihnen viele Stillemomente und viele Erkenntnisse.

 

 

Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Schreiben Sie mir!

Haben sie Fragen? Kontaktieren Sie mich gerne.

<3

#stille #erfüllung #erfülltebeziehungen #erfülltesleben #beziehungscoaching #drgabrieleklaus

 

 

 

 

 

 

 

Emotional erwachsen werden

Emotional erwachsen werden

Emotional erwachsen werden

Emotionen sind Energie in Bewegung.

Wir alle wissen, wie überwältigend es sich anfühlen kann, wenn schmerzhafte Gefühle getriggert werden, hochkommen und uns vielleicht ganz einnehmen.

Wenn wir zum Beispiel in einem Herzensgespräch Unverständnis und Ablehnung erfahren. Wenn sich nach einem Streit Wut und Enttäuschung wortwörtlich in uns breit machen.

Im schlimmsten Fall überwältigen diese Gefühle uns und lassen uns auf eine Art und Weise in der Welt sein und reagieren, die unseren Beziehungen nicht guttut. Wir verteidigen uns, greifen selber an. Dann sind wir voll uns ganz mit dem identifiziert, was gerade in uns tobt, wie ein Schiff in einem Sturm.

Wir alle haben ein Bild von uns selbst, eine Vorstellung davon, wer wir sind und wie wir sind. In den allermeisten unbewussten Beziehungen stehen sich Menschen gegenüber, die ihre jeweiligen Selbstkonzepte verteidigen. Diese Konzepte kommen von unserem Ego, sie sind nicht das, was uns wirklich in der Tiefe ausmacht, sie sind lediglich Ideen. Jeder Angriff ist aber letztlich ein Angriff unserer selbst, weil alles, was wir außen sehen in uns ist. Und dann ist da diese Vorstellung, dass es etwas oder jemand außerhalb von uns gibt, der die Macht hat, uns zu verletzen. Dabei geben WIR in jedem Moment allen Dingen unsere Bedeutung.

Wenn wir glückliche Beziehungen erleben möchten, macht es Sinn, dass wir lernen unsere Emotionen zu verstehen und zu „managen“. Wenn wir unser Unterbewusstes bewusst machen, treffen wir bessere Entscheidungen. Wir agieren, statt zu reagieren. Wir erkennen, was gerade passiert statt dem Sturm hilflos ausgeliefert zu sein. Statt in einem Streit völlig lost zu gehen, können wir achtsam beobachten was geschieht. Wir können sagen: „Aha, XY hat gerade das und das gesagt, das löst folgendes Gefühl in mir aus.“

Wenn wir uns dann offen und ehrlich fragen „warum lösen diese Worte dieses bestimmte Gefühl aus, was ist es ganz genau, was hier gerade geschieht?“ nehmen wir unsere Verantwortung zu uns zurück. Wir erkennen zum Beispiel warum uns das jetzt so trifft, erkennen unseren Anteil an der Situation. Wir schaffen es, das Gefühl ganz nüchtern zu fühlen, statt ihm reaktiv ausgeliefert zu sein. Wir reifen emotional.

Emotionale Reife hilft uns, wieder glücklich zu sein. Nicht nach dem Verdrängungs-Motto: „Ist mir doch egal, was er/sie sagt“ sondern indem uns bewusst wird, was genau in uns angesprungen ist. Indem wir es anschauen, annehmend integrieren, uns möglicherweise vergeben und dann loslassen.

All unsere Themen dienen uns in unserem Leben als wertvolle Wachstumsmöglichkeiten. Unsere Gefühle sind dabei sehr wichtige Hinweise. Im Laufe der Zeit ertappen wir uns dann immer schneller dabei, was wir da eigentlich tun und haben so die Möglichkeit eine friedvollere und freudvollere Richtung einzuschlagen.

Wenn wir diese Wachstumschancen als solche erkennen können, wendet sich das Blatt. Wir werden wieder Schöpfer und können sehen, dass unser Wohlergehen von nichts und niemandem außerhalb uns selbst abhängig ist.

Wenn wir emotional erwachsen werden finden wir ein höheres Maß an Zufriedenheit und Glück.

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Sommer Praxisurlaub

Sommer Praxisurlaub

PRAXISURLAUB

Von Montag, dem 15. Juni bis einschließlich Mittwoch, dem 1. Juli bleibt meine Praxis für Beziehungscoaching wegen Urlaub geschlossen.

Ab Donnerstag, dem 02.07. bin ich wieder wie gewohnt für Sie/Euch da.

Wichtige, dringliche Nachrichten können auf meinem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Ich melde mich schnellstmöglich zurück.

Ich wünsche Ihnen/Euch eine gute, gesunde Zeit.

Viele herzliche Grüße, Gabriele

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Wieder ins Gespräch kommen

Wieder ins Gespräch kommen

Haben wir uns nichts mehr zu sagen? Warum reden wir kaum noch miteinander?

Paare, die in der Routine ihres alltäglichen Lebens feststecken, wissen oft gar nicht mehr, worüber sie sich unterhalten sollen. Die Gespräche beschränken sich auf Alltagsvereinbarungen und reichen oft nicht mehr sehr tief. Viele leben nur noch nebeneinander her. Manche haben sogar aufgegeben und glauben, dass ihre Gedankenwelt, ihre Gefühle und Wünsche den Partner überhaupt nicht mehr nicht interessieren. Aber stimmt das wirklich?

In unseren Köpfen haben wir ein Bild vom anderen, das auf all unseren Erfahrungen mit diesem Menschen fußt, ein Urteil über den Partner, wenn man so will. Letztlich wissen wir aber gar nicht wirklich, was in unserem Partner vor sich geht, was ihn/sie tatsächlich bewegt.

Was kann Ihnen helfen, wieder miteinander in achtsamen Kontakt zu kommen?

Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit füreinander. Vielleicht eine ungestörte gemeinsame Zeit am Abend. Erkennen Sie, dass es hilfreich ist, den anderen wieder ganz neu zu sehen. Lassen sie den Gedanken los, Sie wüssten, wer da genau vor Ihnen sitzt. Stellen Sie sich vor, sie begegnen sich heute zum ersten Mal. Ganz frisch. Ihr Partner ist ein komplexes Wesen. Statt innerlich beim Urteil stehen zu bleiben, suchen Sie den Austausch. Stellen Sie Fragen. Was denkst Du darüber? Wie fühlt sich das für Dich an? Wie sieht Dein Weg aus? Wer Fragen stellt, erfährt Neues, wer glaubt zu wissen, steckt in der eigenen Geschichte über den anderen fest.

Seien Sie mutig und ehrlich. Teilen Sie möglichst offen, was Sie in Sachen Partnerschaft in der letzten Zeit zurückgehalten haben. Dann sprechen Sie über ihre Vorstellungen und Wünsche.

Überlegen Sie auch, was Sie genau daran gehindert hat, in Kontakt zu bleiben? Welche Gewohnheiten haben beispielsweise dazu geführt, dass Sie sich voneinander entfernt haben?

Überlegen Sie gemeinsam, was Sie zukünftig anders machen möchten. Und tun Sie es. Verpflichten sie sich dazu, ihre Beziehung wirklich wichtig zu nehmen. Und planen Sie ihre Kommunikationszeit für die Zukunft fest ein.

Wie können wir wieder leichter Zugang zueinander finden?

Es lohnt sich, immer wieder neue Impulse zu setzen. Verändern Sie Ihre Gewohnheiten. Schon ein kurzer Sparziergang in schöner Umgebung öffnet uns den Blick und hilft uns, uns aus den Fängen unserer Routinen zu befreien. Der Geist wird wacher, unsere Wahrnehmung verändert sich automatisch, wenn wir weniger ausgetretene Wege gehen. Wir sind wieder präsenter, mehr im gegenwärtigen Moment und damit offener für den anderen.

Auch hier ist es hilfreich, regelmäßig Fluchten aus dem Alltag zu planen, die die Gelegenheit für Öffnung und Nähe bieten. Es muss nicht spektakulär sein. Tauschen Sie sich darüber aus, was ihnen Freude macht und tun sie genau das. Vielleicht ist es das gemeinsame Kochen oder eine Wanderung.

Überraschen Sie den anderen. Fragen sie ihn/sie nach ihren Wünschen und tun Sie sich Gutes. So zeigen Sie Ihrem Partner, dass er/sie ihnen wichtig ist und dass sie sie sehen. Das verbindet.

Ein gut balancierter Mix aus Gemeinsamkeiten und Eigenständigkeit ist eine solide Basis für eine gute Beziehung. Wer eigene Interessen pflegt ist ausgeglichen und es finden sich dadurch immer auch interessante Gesprächsthemen. Achten sie auf eine richtig gute Balance aus Ich und Wir, aus Abstand und Nähe. Starkes ich-starkes Wir.

Ich wünsche Ihnen viele gute Gespräche!

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Wir haben die Wahl

Wir haben die Wahl

Wir haben die Wahl

Wenn wir Beziehungen als etwas betrachten, was uns auf eine ganz bestimmte Art und Weise befriedigen sollte, im Sinne eines Objektes, werden wir niemals wirkliches zwischenmenschliches Glück empfinden. Jede Empfindung wird letztlich schal bleiben, niemals wird es wirklich richtig und genug sein. Jeder Kick wird nur kurze Zeit anhalten um dann wieder der Leere zu weichen.

Unser kleines Ich (das ‚Ego‘ oder ‚kleine Selbst‘) denkt, es ist vom Rest des Daseins getrennt und muss sich behaupten, durchsetzen, mithalten. Es kämpft permanent um Erfüllung, Anerkennung, Glück. Unser Verstand erzählt uns eine Geschichte darüber, wer wir sind, was wir machen müssen, was wir erreichen müssen und wir glauben diese Geschichte, wir identifizieren uns damit. Wir SIND unsere Gedanken.

Bewusster zu werden ist das größte Geschenk, was wir einander machen können. Unser Unterbewusstsein steuert unser Leben und wenn wir nicht bemerken, wie das geschieht, sind wir dem Autopiloten in uns ausgeliefert.

Wenn wir erkennen, dass unser Verstand unentwegt Gedanken produziert, die nicht die Wahrheit sind, ist das ein sehr wertvoller Schritt. Selbstreflektion ermöglicht uns, unsere Gedanken zu beobachten. Sie zu sehen, statt sich mit ihnen zu identifizieren. Das öffnet uns viel mehr Möglichkeiten und Spielarten des Handelns. Wir gelangen vom Reagieren zum Agieren.

Durch Bewusstwerdung können wir die innere Wirklichkeit unserer Selbstkonzepte auflösen. Wir können uns fragen wer wir jenseits von unserer Persona (Maske) sind. Was bleibt von uns übrig, wenn alle Vorstellungen darüber, wer wir sind, gewichen sind? Und was ist letztlich der Sinn unseres ganzen Daseins?

Letztlich geht es in unserem Leben und in allen unseren Beziehungen um Heilung im Sinne von Ganzwerdung. Die Vorstellung, dass wir alle in der Tiefe Teil einer schöpferischen Quelle oder Essenz sind, ist für mich hier sehr hilfreich.  Dazu muss ich nicht im Sinne irgendeiner Religion an einen bestimmten Gott glauben. Ich erkenne, dass eine Instanz in mir in der Lage ist aktiv zu wählen. Satt Groll kann sie Vergebung wählen. Statt Urteilen schaut sie auf alle Wunder des Daseins.

Die Welt, wie wir sie wahrnehmen, spiegelt uns unser Inneres, unsere Konzepte über uns und das Leben. Was wir dort draußen sehen hat also immer ganz viel mit uns zu tun. Wenn wir uns Veränderung wünschen geht das nur, wenn wir selber beginnen. Dann wird sich das Außen entsprechend wandeln. Auch hier haben wir die Wahl, wollen wir unser kleines Ich befriedigen und Recht haben, oder wollen wir Fülle erfahren und glücklich sein?

Wir haben immer die Wahl.

Suche nicht außerhalb von dir. Denn all Dein Schmerz kommt einfach nur von einer vergeblichen Suche nach dem, was du willst, wobei du darauf beharrst, wo es zu finden ist. Und was, wenn es nicht dort ist? Willst du lieber Recht haben oder glücklich sein?“

Aus: Ein Kurs in Wundern T-29. VII.1.6,1:12

Ich wünsche Dir ganz viele bewusste Momente,

Gabriele

Erlebst Du derzeit Herausforderungen in der Partnerschaft oder in der Beziehung zu einem anderen Menschen in Deinem Umfeld?  Spricht Dich mein Artikel an? Dann kontaktiere mich gerne, ich bin für Dich da.

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