Beziehungen in stürmischen Zeiten

Beziehungen in stürmischen Zeiten

Beziehungen in ganz besonderen Zeiten

Unsere Welt wird gerade durchgerüttelt, wir erleben dramatische Zeiten, Corona, ein klitzekleines Virus, hat innerhalb ganz kurzer Zeit weltweit alles verändert.

In Deutschland sind Schulen und Kitas inzwischen geschlossen, ebenso Bars, Clubs, Fitnessstudios, Discotheken. Das öffentliche Leben tickt komplett anders. Unsere Routinen wurden kurzfristig einschneidend verändert.

Shutdown.

Wir sollen auf Abstand gehen und gleichzeitig verbringen Paare und Familien in dieser Krise jetzt z.B. durch Schließungen der Betreuungseinrichtungen und Homeoffice viel mehr Zeit zusammen. Und das bei viel weniger Zerstreuung und Ablenkung durch Hobbies und Freizeitaktivitäten.

Das kann sowohl zu mehr Konflikten als auch zu einer Stärkung z.B. der Beziehung zwischen Partnern führen, je nachdem, wie die Beziehung aufgestellt ist und wie den Herausforderungen begegnet wird:

Alles, was an Themen z.B. in der Paarbeziehung latent besteht, wird sich im engeren Kontakt und weniger Verdrängungsmöglichkeit deutlicher zeigen. Bestehende Probleme können da schnell eskalieren. Auf der anderen Seite können sich Paare, die glücklich miteinander sind, noch näherkommen und diese Phase sogar genießen und an ihr wachsen. Zusammenleben wird näher, intensiver.

 

Hier nur einige Tipps und Anregungen für diese ‚nahen‘ Zeiten:

 

Bleibt achtsam und bewusst und behaltet einen klaren Geist.

Wenn es wirklich zu Streitgesprächen kommt, beschreibt möglichst neutral, wie es Euch gerade ergeht, was ihr denkt und was ihr fühlt, was es gerade mit Euch macht. Dann äußert konstruktiv freundlich Eure Bitten und Wünsche. Vermeidet verallgemeinernde Urteile und Vorwürfe.

Vermeidet automatische, reaktive Verhaltensmuster. Atmet einmal tief durch und zählt bis zehn, bevor ihr vorschnell antwortet.

Richtet Euch an Euren Werten aus, und wählt jeden Moment aktiv.

Was für ein Mensch möchtet ihr sein? In jedem einzelnen Moment.

Handelt danach und seid füreinander da.

 

 

Für Euch selbst könnt ihr Euch tiefer gehend fragen:

Was macht diese ‚Krise‘ eigentlich wirklich mit mir?

Habe ich Angst? Wenn ja wovor? Darf das alles auch da sein, oder will ich es weghaben?

Wer bin ich, wenn ich auf das Wesentliche zurückgeworfen werde?

Ertrage ich mich selbst noch? Oder versuche ich mich schnell wieder abzulenken, ganz schnell gegenzusteuern, die Kontrolle zu behalten? Oder bin ich auch in der Lage Nichtwissen auszuhalten? Einmal einfach bei mir zu bleiben?

Wenn ihr Euch selber annehmen und sein lassen könnt, gelingt es auch im außen, egal in welcher Beziehung. Schenkt Euch ernst gemeinte, liebende, wohlwollende Gedanken und Gefühle. Und teilt sie.

 

Bei allen persönlichen Fragen rund um das Thema und besonders natürlich zu herausfordernden zwischenmenschlichen Situationen in Corona-Tagen bin ich gerade jetzt richtig gerne stärkend für Euch da.

Was kann ich jetzt gerade für Euch tun?

Beziehungsthemen sind sehr persönlich und möchten daher oft in einem geschützten Rahmen bleiben. Schreibt mir eine vertrauensvolle Email oder PN. Ruft mich an und vereinbart einen Gesprächstermin.

!!! Bis Ende März biete ich für Menschen mit zwischenmenschlichen Herausforderungen zwanzigminütige kostenfreie Gespräche an. !!!

 

Zusammen finden wir richtig gute Lösungen.

Alles Liebe und bleibt gesund!

Herzlich,

Eure Gabriele

 

 

 

 

#beziehungen #besonderezeiten #corona #bewusstsein #bewusstesleben #drgabrieleklaus

Angst vor………..

Angst vor………..

Gedanken zur Angst, ganz aktuell vor Corona?

Angst vor Krankheit, Tod, finanziellen Einbußen, Existenzangst?

 

Ich nehme vermehrt wahr, dass in vielen Posts in den social media die Angst oft ‘verleugnet’ wird.

Nein, wir haben doch keine Angst.

Wir denken doch alle so positiv, wir ‚Spiris‘.

Wir sprechen ein paar Affirmationen und schon ist alles weg und gut.

 

Und was, wenn Du in Wirklichkeit tief innen drin doch Angst spürst?

Weil Du krass durch Ausfälle und Absagen betroffen bist?

Weil Du Angst um Deine kranken Mitmenschen hast?

 

Ihr Lieben,

die Angst DARF SEIN!

Du musst sie nicht sofort wegmachen.

Nicht sofort wieder tough sein.

Lass zu, was ist.

Dann entspannt sich dein System.

Und Angst kann sich wieder auflösen.

 

Wenn Du glaubst, Du spürst Angst, frage Dich:

Wovor habe ich am meisten Angst? Konfrontiere Dich ruhig.

Fühle die Angst so nüchtern wie möglich.

Du musst sie nicht schnell wegmachen.

Was kann Schlimmstenfalls passieren?

Durchfühle auch das.

 

Und frage dich weiter….

Wie sehr bist Du mit Deinem kleinen Ich identifiziert?

Erinnere Dich daran, dass DU in der Tiefe nicht das bist, was Du denkst. Du bist nicht dieser Körper.

Du bist so viel mehr!

 

Verbinde Dich durch Atemübungen, Meditationen oder Kontemplation mit dem Teil in Dir, der niemals bedroht werden kann.

Erinnere Dich daran, dass Du größer bist als jede Enge.

Wenn Du mit dem Teil in Dir verbunden bist, der nicht verletzt werden kann, hast Du eine weitere Perspektive:

Aus diesem Raum heraus eröffnen sich viele gute Antworten.

Auf die Fragen, die sich Dir alle stellen.

Antworten, die der Affengeist sonst vielleicht nicht finden würde.

In diesem klaren Zustand hast Du Zugriff auf bessere Lösungen.

 

Unsere Erde ist ein Lernplanet, begreife die Krise als Chance.

Als Chance ehrlich achtsam zu fühlen, wie sehr Du noch mit Dir, Dingen, Statussymbolen, Vorstellungen etc. identifiziert bist.

Wie Du Angst vielleicht darum hast, all das zu verlieren.

Und dann…….Erinnere Dich, wer Du wirklich bist.

Ein kraftvolles, schöpferisches Wesen, dass vergessen hat, wer es wirklich ist.

Suche die Verbindung zu Deiner Essenz,

Deinem wahren Wesen, Deiner Anbindung,

oder wie Du es nennen möchtest.

Nutze die Krise als Chance an diese Quelle des Vertrauens wieder heranzukommen.

Wieder anzudocken.

Finde das Licht in Dir.

Und vertrau.

Mit diesen Antworten gehe in Ruhe alle wichtigen Schritte, die jetzt notwendig sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zurückgehaltene Kommunikation

Zurückgehaltene Kommunikation

Zurückgehaltene Kommunikation – Blockade für Entwicklung in Beziehungen

Schon früh in unserer Kindheit haben die meisten von uns gelernt ihre Wahrheit nicht herzugeben. Wir halten „uns“ zurück, sind nicht ehrlich, teilen nicht authentisch, was in uns lebendig ist. Uns wurde antrainiert uns nicht offen zu zeigen. Häufig wurden wir sogar bestraft, wenn wir gesagt haben, was wir dachten, weil das nicht gewünscht war. Weil das unbequem war.

Was können wir alles zurückhalten: Wünsche, Gedanken, Meinungen, Vorstellungen, Träume, Kritik oder sogar Komplimente. Alle diese Dinge sind Aspekte unseres Seins.

In unserer Gesellschaft ist Ehrlichkeit, also das Hergeben all dieser Impulse, ein großes Tabuthema, sind wir doch alle Herdenwesen, inspiriert von dem tiefen Wunsch, dazu zu gehören und gemocht zu werden.

Aber wenn wir nicht hergeben, was in uns lebendig ist, dann blockieren wir unsere Entwicklung. Vor allem die Entwicklung unserer Beziehungen. Wie sollen sich Menschen aufeinander beziehen, die nicht wirklich wissen auf was sie sich beziehen sollen? Wenn ich keine Ahnung habe, was den Partner in seinem Innersten bewegt, wie soll ich darauf antworten, wie soll sich Nähe und Harmonie dann entwickeln? Wie soll ich wissen, was er oder sie braucht, um in meiner Gegenwart zu erblühen?

Ganz wichtig: Ehrlichkeit ist ein scharfes Schwert. Sie will angemessen sein und vor allem aus dem Herzen kommen. Die Absicht dahinter sollte reflektiert sein. Vorwürfe und Beurteilungen sind hier nicht gemeint. Es geht um eine achtsame, offene, wohlwollende Haltung, auch wenn der Inhalt vielleicht zunächst schmerzhaft ist. Wunden können oftmals nur heilen, wenn der Eiter abfließen darf und sich die Wunde schließen kann.

Ich möchte Dich heute einladen Dich zu fragen, was passiert, wenn Du Dir in einer Beziehung die Erlaubnis gibst, achtsam ehrlich zu sein?

Vielleicht greifst Du Dir zuerst eine Beziehung heraus, die dringend Heilung braucht.

Informiere den anderen Menschen darüber, was Du vorhast und nimm‘ ihn/sie mit ins Boot.

Vereinbart regelmäßig Zeiten für zurückgehaltenen Botschaften.

Das geht so:

Zuerst spricht einer der Partner, der andere hört bis zum Ende achtsam zu.

Bitte nicht unterbrechen.

Nichts fragen.

Am Ende sagt der Empfangende einfach Danke – sonst nichts.

Umgekehrt genauso.

Danke heißt nicht, dass Ihr einverstanden seid mit dem, was der andere Mensch eröffnet. Es bedeutet, dass Ihr Euch für Euren Mut zur Offenheit bedankt und innerlich wirklich bereit seid, das Gesagte anzunehmen.

Wichtig: Versucht, die übliche reaktive Kommunikationsform zu unterbrechen, indem ihr bei Euch bleibt und Euch klarmacht, dass es hier nicht um Vorwürfe oder ein Streitgespräch geht, sondern darum, sein Inneres aus ganzem Herzen offen darzulegen.

Es bietet sich an, nach dem Austausch eine Weile nicht miteinander zu sprechen, damit das Gesagte Raum hat, in Euch anzukommen und zu sacken.

Ich bin gespannt, was passiert.

Schreibt mir sehr gerne Eure Erfahrungen und Fragen.

 

#erfülltebeziehungen #erfülltesleben #kommunikation #achtsameehrlichkeit #bewusstsein #bewusstes leben  #drgabrieleklaus

Nonstop social

Nonstop social

Ist Dir vielleicht auch schon passiert, Du bist im office und hast einiges zu erledigen.

Bevor Du loslegst schaust Du ‚noch kurz‘ auf Facebook vorbei. Da tut sich eine riesige Welt voller Inspirationen auf, Du schaust hier, liest da, dann noch schnell auf Insta, es hört nicht auf zu sprudeln und immer wieder findest Du etwas, was Dein Auge fängt und wo Du einhakst. Eine Flut von Eindrücken, kein Sendeschluss.

Keine Frage, Social Media bieten uns heutzutage geniale Möglichkeiten. Ich schätze sie alle. Vernetzung. Informationen.

Aber ich stellte immer öfter fest, dass ich mich z.B. nach einem Fb-Ritt vollgepumpt, angespannt und irgendwie auch gestresst fühle. Und das, obwohl die Absicht da ist, meine Zeit in den social media wirklich achtsam einzusetzen. Wenn ich dann aber ‚drin bin‘, ist da dann doch kein schnelles Ende, zwischen Posts und Nachrichten wird die Neugier nonstop bedient und erst nach dem Ritt spüre ich, wie mein Geist unbewusst von einer Sache zur nächsten gesprungen ist. Zerstreut wurde. Eine ganze Zeit lang weg war von dem, was ich eigentlich tun wollte. Was eigentlich wichtig war.

Focus lost.

Inzwischen habe ich mir deshalb eine Social Media Hygiene angewöhnt :

  1. Ich lege mir täglich ganz bestimmte Zeiten fest, an denen ich durch meinen Newsfeed durchsehe. Einmal am Morgen checke ich Anfragen und Nachrichten, schaue, was es Wesentliches Neues gibt. Abends vor Feierabend noch ein kürzerer Check.
  2. Ich begrenze die Zeit, lege vorher fest, wie viel Zeit ich auf den Plattformen verbringen möchte.
  3. Und ganz wichtig: Ich treffe eine Wahl. Gezielt schaue ich z.B. nur in Gruppen, die mir wichtig sind, wo mein Fokus aktuell ist.
  4. Was mich immer mal wieder einmal ablenkt, ist das Aufblitzen von Nachrichten. Man ‚soll ja schnell reagieren‘, damit ‚man nichts verpasst‘. Auch da habe ich mich inzwischen entspannt, weil ich vertraue, dass das, was zu mir passt auch zu mir kommen wird. Und so schaue ich nur ab und an, was sich angesammelt hat.
  5. Und was hilft ist Meditation, das mag jetzt komisch klingen. Der Impuls kommt (der Summton-huhu, eine Nachricht), und Du kannst ihn beobachten, statt im Autopiloten ständig sofort magnetisch nachzuschauen. Du bleibst bei dem, was Du gerade tust präsent.
  6. Unser Geist gibt den Dingen die Bedeutung. Oft erscheinen Dinge so schrecklich dringlich und Gewohnheit macht leicht. Deshalb mein Tipp: Öfter mal ein paar Stunden on-out gönnen und zentriert bleiben.

So macht mir meine Zeit auf den social Media mehr Freude, stresst nicht so und laugt mich nicht aus.

Und zu guter Letzt: Es gibt auch noch ein Leben offline, das sogenannte REALlife. Ununterbrochen von Klingel-und Summtönen hat das echt was.

Ich wünsche Dir viel achtsame Zeit on- und offline.

Stay conscious.

Gabriele

 

 

 

 

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Valentinstag

Valentinstag

 

Jeweils am 14. Februar nutzen alljährlich Millionen Menschen auf der ganzen Welt die verschiedensten Medien um geliebten Menschen, insbesondere dem Liebespartner, ihre Liebe und Wertschätzung zu bekunden. Grußkarten (sogenannte ‚valentines‘), Süßigkeiten, Blumen, Liebescoupons werden geschrieben, gekauft und geschenkt oder verschickt.

Eigentlich eine schöne Tradition, die bereits Ende des 18. Jahrhunderts in England entstand. Traditionen und Rituale gehören zur menschlichen Natur und sind als solche gut und wichtig. Doch der Kommerz hat uns, wie wir wissen, auch am Valentinstag im Griff. Gehen wir bedacht damit um, ist das auch grundsätzlich in Ordnung, für die Wirtschaft darf es sich lohnen.

Und ja, es ist wunderbar, einem geliebten Menschen seine Liebe auszudrücken. Das tun wir viel zu selten. Es braucht dazu aber im Grunde weder einen besonderen Tag noch einen besonderen Anlass noch ein materielles Geschenk.

Und egal ob es sich nun um unseren Partner oder einen anderen geliebten Menschen in unserem Leben handelt: Jeden einzelnen Tag haben wir unzählige Gelegenheiten und die Wahl unseren Mitmenschen wahrhaftig zu zeigen, dass sie uns wichtig sind, dass wir sie lieben.

Wir können einander Zeit schenken, uns wirklich sehen, uns gegenseitig echt zuhören. Wahres Interesse zeigen. Und vor allem, uns gegenseitig tatkräftig unterstützen. Das kommt in unserer Zeit immer häufiger zu kurz. Wir überreichen den Blumenstrauß und setzen uns vor den Computer. Wir schenken die Pralinen und müssen dann noch schnell etwas erledigen. Wir schreiben Worte und handeln letztlich nicht danach. Das macht uns letztlich nicht zuFRIEDEN.

Ich wünsche uns einen Valentinstag mit TIEFE: Schreiben Sie Ihrem Liebsten ein paar ganz persönliche Worte, vielleicht sogar einen Liebesbrief. UND vor allem schenken Sie sich gemeinsame Zeit und aufrichtige Zuwendung. Seien Sie einfach füreinander da. Begegnen Sie einander mit Respekt und Würde. Eins ist ganz sicher: Diese Geschenke WIRKEN!

Natürlich geht auch beides zusammen, Geschenk UND Tiefe. Ein lang gehegter Herzenswunsch Ihres Partners, den Sie aus ganzem Herzen erfüllen steht der Tiefe nicht per se im Weg. Fragen Sie doch wahrhaftig interessiert nach, wonach sich ihr Herzensmensch tatsächlich sehnt. Vielleicht fragen Sie: „Was bräuchtest Du jetzt, damit Du Dein Leben glücklich, frei und freudig leben kannst?“ Oder „Was kann ich gerade für Dich tun?“ „Wonach sehnst Du Dich gerade am allermeisten?“ Hören und spüren Sie hin und ErFÜLLEN Sie sich gegenseitig mit dem, was Sie am meisten brauchen. Vielleicht erledigt sich das Geschenk dann ja ganz von selbst.

Ich wünsche uns eine erfüllte Valentinszeit.

 

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Was hat das mit mir zu tun?

Was hat das mit mir zu tun?

Was hat das mit mir zu tun? Über Schatten und Projektionen

Wir Menschen haben Persönlichkeitsanteile (Glaubenssätze, Denkmuster, Gefühlsmuster), die uns im alltäglichen Leben meist unbewusst sind. Oft handelt es sich dabei um Eigenheiten, die mit früheren Lebenserfahrungen zusammenhängen, die wir verdrängt haben und uns nicht gerne eingestehen.

Die Psychologie spricht in von unseren Schattenseiten. Diese sind uns wie gesagt nicht bewusst, sie beeinflussen jedoch sehr stark unsere Wahrnehmung, unser Denken, Fühlen und Handeln.

Wenn wir uns über andere Menschen sehr stark ärgern oder aufregen, wenn wir stark auf sie reagieren, sie uns triggern wie man so schön sagt, dann sind diese Schattenanteile in uns aktiv. Bewundern wir einen Menschen übermäßig kann uns das ebenfalls wertvolle Hinweise auf unsere Schattenanteile geben.

Ein Mensch, der sich über den Egoismus eines anderen Menschen beschwert, hat wahrscheinlich selber in sich den Wunsch, besser für sich selbst zu sorgen. Jemand, der unentwegt arbeitet und über die Trägheit oder Bequemlichkeit der anderen spricht, sehnt sich sehr wahrscheinlich zutiefst nach einem leichteren Leben. Wer andauernd für andere Menschen da ist, würde sicher auch gerne einmal von den anderen umsorgt und unterstützt.

All das, was Sie bei anderen Menschen wahrnehmen, hat immer etwas mit Ihnen selbst zu tun. Was wir im außen wahrnehmen, können wir nur sehen, weil wir es selbst in uns tragen. Die Psychologie nennt das Projektion und meint damit, dass wir wichtige persönliche Themen vor allem in anderen Menschen sehen.

Wenn wir diesen Mechanismus einmal wirklich verstehen und erkennen, dass wir jedes Mal der eigenen Person auf die Spur kommen, wenn wir bei anderen etwas kritisieren oder bekämpfen, kann das ausgesprochen heilsam sein: Denn dann können wir unsere eigene Energie sinnvoller fokussieren: Statt die anderen verändern oder maßregeln zu wollen können wir unsere Energie zur Selbstreflektion einsetzen und uns fragen, welche Anteile in uns nach Erlösung rufen.

Wenn uns die Integration dieser ungewollten Anteile unserer selbst gelingt, kann sehr viel Heilung und Ganzwerdung geschehen. Beziehungen werden zu Feldern der Selbsterkenntnis statt Kriegsschauplätze. Wir gewinnen an Selbstakzeptanz, Selbstliebe, Frieden, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit.

Wenn ein Mensch Sie also triggert, fragen Sie sich:

Was hat das mit mir zu tun?

Warum fällt mir genau dieser Aspekt so ins Auge und berührt mich?

Wenn Sie erkennen können, was es ist, lassen sie es einfach da sein. Nehmen Sie es an. Es darf ein Teil ihrer selbst sein. Durch diese Erkenntnis sind Sie in der Lage Ihre Projektionen wieder zu sich zurück zu nehmen.

Ich wünsche Ihnen viel spannende Selbsterkenntnis!

 

 

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